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Das Ersetzen von Hardware durch Software rückt durch den Einsatz von programierbarer Logik auch
für digitale Elektronik zusehends in den Fokus. Analog zur Programmierung eines Prozessors in C oder C++ ermöglicht die Hardwaresprache VHDL,
komplexe Chip-Strukturen bzw. das gesamte Schaltungsdesign in Software zu beschreiben. VHDL erlaubt die einheitliche Beschreibung und Entwicklung elektronischer
Systeme über verschiedene Abstraktionsebenen hinweg. In Verbindung mit Synthesewerkzeugen können deutlich verkürzte Entwicklungszeiten
und eine höhere Qualität der Entwicklungsergebnisse erreicht werden. Dezidierte Peripheriebausteine, Glue-Logic und ASICs werden somit zusehends
durch flexibel einsetzbare FPGAs und CPLDs ersetzt. Hierzu stehen vielfältige, bereits vorkonfigurierte VHDL IP-Cores zur Verfügung. Die Schaltungsentwicklung wird so zusehends durch die Konfiguration und
Integration von IP ersetzt.
FPGA und CPLD Vorteile:
- Rekonfigurierbarkeit
- Platzersparnis
- Verbesserte Testbarkeit
- Minimierung der Systemkomponenten
- Wiederverwendung bereits vorhandener IP-Cores
- Technologieunabhängigkeit
- Plattformunabhängigkeit
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